Auf den richtigen
Moment kommt es an

Der Flammkuchen

Der Flammkuchen ist eine jahrhunderte alte Brotbäckertradition aus dem Elsass. Am Brotbacktag wurde morgens der Ofen angeheizt. Während der Aufheizzeit wurde Teig hergestellt und Brotlaibe geformt.

Bevor das Brot nun gebacken werden konnte, musste der Ofen ausgekehrt werden.
Das war der richtige Moment

Das Feuer wurde an die Seite geschoben und aus den Teigresten, die, dünn ausgerollt und mit Creme Fraîche, Zwiebeln und Speck belegt waren, wurde nun der Flammkuchen, der bei ca. 370 C Grad direkt neben den Flammen gebacken (daher der Name).

Alle Helfer waren nun eingeladen, diesen in geselligem Beisammensein und mit einer Flasche Wein zu verköstigen.

Nach dem Essen war das Feuer heruntergebrannt, der Ofen konnte ausgefegt werden und die Brote bei immerhin noch 280 C Grad gebacken werden. Nach den Broten kam der Kuchen dran und wenn der dann fertig war, kamen Schmorgerichte in den Ofen, die dort oft noch bis zum nächsten Morgen garschmurgelten.

So wurde die Energie des Feuers optimal ausgenutzt. Was für eine schöne und sinnvolle Sitte!

Nach genau diesem Prinzip arbeiten wir heute mit unserem original elsäßer Flammkuchenofen

Unser Flammkuchenangebot richtet sich neben der klassischen Variante, Zwiebeln und Speck, nach der Saison. So bieten wir im Frühjahr einen Flammkuchen an mit Bärlauch, gepflückt in den Eifeler Wäldern.

 

Im Sommer gibt es eine ebenso köstliche Variante mit Zucchini und Knoblauch.

Werden die Tage dann kälter, und wachsen die Pilze im Wald und auf der Wiese, backen wir Flammkuchen mit Champignons.

 

Neben diesen festen Programm gibt es aber auch immer wieder neue Kreationen, sowie zum Beispiel: Flammkuchen mit Lachs und Spinat. Köstlich!

Aber für welche Variation man sich auch entscheidet, wir bieten stets den richtigen Wein dazu . Den klassischen und trockenen Franzosen, Rosé, Honigwein, warm oder kalt, und je nach Jahreszeit einen Beaujolais primeur oder auch einen Cidre. Selbstverständlich bieten wir auch Säfte an.